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Spezielle Sicherheitshinweise für Beam Display Heads
Infininty beam® ist ein Klasse 4 Laserprodukt mit extremen Ausgangsleistungen. Aufgrund der außerordentlich niedrigen Divergenz gelten oft Sicherheits-Distanzen von mehreren Kilometern. Das Produkt bietet eine Wellenlängen-abhängige sowie eine globale Einstellungsmöglichkeit der Bestrahlungsstärke. Damit lässt sich nicht nur die Reichweite und Helligkeit des Strahls erhöhen, sondern auch um die maximal zulässige Bestrahlungsstärke örtlichen Gegebenheiten anpassen (z.B. bei Flughäfen innerhalb der Reichweite). Auf große Distanzen kann zudem das Sicherheitsrisiko durch die Bewegung des Strahls zudem signifikant reduziert werden.

Das System darf nur durch speziell geschultes Personal betrieben werden. Käufer erhalten eine kostenfreie Schulung mit Zertifizierung zum Laserschutzbeauftragten gemäß BGVB 2 (VGB93).

Qualifiziertes Personal muss geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um Augenschäden, Hautverbrennungen oder Feuergefahr auszuschließen. Der Strahl darf nicht in das Publikum oder in bewohnte Bereiche gerichtet werden. Um solche Probleme auszuschließen, hat LOBO zusätzlich zu den eingebauten Sicherheitssystemen eine mechanische Sicherheitsbegrenzung entwickelt, die sowohl die Moving Base, wie auch den Laser im Falle eines mechanischen Kontakts sofort ausschaltet.

Es wird dringend davon abgeraten, Long-Range Laser Beam Heads in Innenräumen zu betreiben. Werden Strahlen in den öffentlichen Luftraum gerichtet, muss in den meisten Ländern eine Genehmigung der zuständigen Luftaufsichts­behörden eingeholt werden. In vielen Fällen publizieren die Behörden spezielle Warnhinweise für Flugzeugführer (sogenannte NOTAMs).

Laserstrahlen können grundsätzlich den Luftverkehr beeinflussen, indem Flugzeugführer abgelenkt oder geblendet werden. Selbst versehentliches Blenden von Piloten muss unter allen Umständen vermieden werden. Zuwiderhandlungen haben in vielen Ländern schwere Sanktionen zur Folge.

Qualifiziertes Personal zur Überwachung des Luftraums und zusätzliche technische Maßnahmen, wie beispielsweise ADS-B-basierte Luftraumüberwachung oder Luftraumüberwachungs-Systeme nach dem AS6029-Standard werden dringend empfohlen, um Zwischenfälle dieser Art zu vermeiden.

Als eine dieser unterstützenden Maßnahmen bietet LOBO ein automatisiertes Luftraumüberwachungssystem als Option an. Es bietet eine automatische Positionsbestimmung per GPS und eine ADS-B-basierte Luftraumüberwachung. Im Falle, dass sich detektierte Flugzeuge der Sicherheitszone nähern, blendet das System den Strahl automatisch aus.