LOBO spielt Feuerwehr in Liechtenstein


Eine in Rekordzeit organisierte LOBO Lasershow war Rettungsanker für das wegen akuter Waldbrandgefahr abgesagte Großfeuerwerk zum Staatsfeiertag in Liechtenstein.


Die lang anhaltende Dürre und die zunehmende Zahl an verheerenden Waldbränden in Mitteleuropa forderten ihren Tribut: Die Regierung in Liechtenstein sah sich gezwungen, drei Tage vor der Veranstaltung, das traditionelle Großfeuerwerk am 15. August wegen des hohen Waldbrandrisikos abzusagen.

 

Es war ein schmerzlicher Schritt für das traditionsverbundene Alpenfürstentum. Ist doch der Staatsfeiertag und insbesondere das prunkvolle Großfeuerwerk nicht nur Ausdruck nationaler Identität, sondern auch Anziehungspunkt für weit gereiste Touristen. Verzweifelt suchte das Organisationskomitee nach Alternativen, um in der Kürze der verbleibenden Zeit dem Staatsfeiertag doch noch einen würdigen Abschluss zu bereiten.

 

Die Lösung des Problems lag letztlich nah - zwei Autostunden, um genau zu sein: Um die Mittagszeit des selben Tags läutete im süddeutschen Aalen beim international renommierten Laser- und Multimediaspezialist LOBO das Telefon mit einer ersten Anfrage zur Realisierbarkeit einer groß angelegten Lasershow. Schon wenige Stunden später waren LOBO´s Geschäftsführer Lothar Bopp und Art-Director Alexander Hennig vor Ort, um sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten der Hauptstadt Vaduz zu machen. Schon um 16 Uhr konnte das Komitee in einer Pressekonferenz erklären, dass statt des Feuerwerks eine Lasershow stattfinden werde. Parallel dazu wurde am LOBO-Firmensitz in Aalen bereits fieberhaft das Material zusammengestellt, vorkonfiguriert und alle Zollformalitäten in die Wege geleitet. Um die Mittagszeit des folgenden Tags - nur 16 Stunden nach Ende der Gespräche vor Ort - waren 16 Tonnen Material abreisebereit nach Vaduz, wo nur wenige Stunden später der Aufbau begann.

 

Ein Laser Truck mit 57 Watt Weisslicht-Laserleistung diente als zentrale Kontrollstation sowie zur Projektion auf das Schloss und das Kunstmuseum im Herzen der Stadt. Im Schloss selbst wurden in den Privatgemächern des Fürsts zwei Hochleistungs-Festkörperlaser eingebaut, die weithin sichtbare Strahleneffekte erzeugen konnten. Jede Laserstation war mit autarken Havarie- und Ersatzsystemen ausgestattet.

 

LOBO Geschäftsführer Lothar Bopp: "Neben der Nähe unseres Firmensitzes zu Liechtenstein waren es vor allem unser durchdachtes Laser Truck-Prinzip und unsere hohen Studiokapazitäten, die es ermöglichten in derart kurzer Zeit zu reagieren."

 

In zwei Nachtschichten entstand in den LOBO Studios ein rund 20-minütiges, speziell auf den Anlass abgestimmtes Programm, das am Vorabend der Veranstaltung an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wurde. Bis in die Dämmerung hinein nutzten die 10 Mann von LOBO jede Sekunde, um dem Spektakel den letzten Feinschliff zu geben.

 

In den Medien von Liechtenstein war die Lasershow zum Thema Nummer 1 avanciert. Keine Stunde verging ohne Interviews und Hintergrundinformationen im Radio. Radio Liechtenstein hatte sich auf Anregung von LOBO sogar bereit erklärt, den Ton der Veranstaltung live zu übertragen, um eine möglichst einfache dezentrale Beschallung zu gewährleisten.

 

Art-Director Alexander Hennig: "Die Unterstützung die wir in Liechtenstein erfahren haben und das öffentliche Interesse waren für uns wirklich beeindruckend. Von der Bergwacht bis zum Fürstenhaus stand ganz Liechtenstein hinter uns und half bei unserer Arbeit wo es nur ging."

 

Am Freitag, den 15. August um 22 Uhr war es dann soweit. Der Fürst hatte sich direkt am LOBO Laser Truck eingefunden und die Zuschauer zählten laut die letzten Sekunden des Countdowns mit, der auf der Fassade des Kunstmuseums projiziert worden war. Schließlich durchdrangen die ersten Takte der Musik die Stadt und das Staatswappen von Liechtenstein erschienen auf der Fassade des Schlosses, gefolgt von den 11 Gemeindewappen. Eingebettet in Standardelemente aus LOBOs stattlichem Showarchiv, freuten sich die Besucher über viele individuelle Elemente, die direkten Bezug zu Liechtenstein nahmen.

 

Trotz des Zeitdrucks gab es in Vaduz sogar eine Weltpremiere zu feiern: Dank der enormen Weißlichtlaserleistung des Laser Trucks konnten erstmals Scanline Laser Videos als großflächige Outdoorprojektion auf der Schlossfassade dargestellt werden. Dieses von LOBO entwickelte Verfahren, erlaubt die Projektion hochauflösender MPEG Videos mit konventionellen Laserprojektoren.

 

Als zum Ende der Show gegen 22:20 die Konturen des Schlosses mit Laser umrissen worden waren, belohnte der tosende Applaus der Zuschauer für die Mühen der letzten Tage.

 

Umfragen am Folgetag zeigten, dass viele Liechtensteiner Bürger die Lasershow als willkommene Abwechslung und teilweise sogar als Alternative zum etablierten Feuerwerk empfunden haben.

 

Hennig: "Wir freuen uns enorm über die positive Resonanz und würden natürlich gerne nächstes Jahr wieder nach Vaduz kommen - dann vielleicht in Ergänzung des Feuerwerks. In diesem Jahr war die reine Lasershow aufgrund der Größe der Veranstaltung sicher ohne Alternative. Die Natur dürfte es gefreut haben, blieben ihr doch neben dem Brandrisiko auch die Schadstoff- und Schallemissionen des Feuerwerks erspart."

 

 

Pressestimmen

Liechtensteiner Vaterland vom 16. August 2003

"Die Laserstrahlen der Show bildeten zwar keine Brandgefahr, liessen aber dennoch niemanden kalt."

 

Liechtensteiner Volksblatt vom 16. August 2003

"Höhepunkt war natürlich die erstmalige Lasershow. Die Menschen warteten gespannt und wurden nicht enttäuscht."

"Die nach Absage des Feuerwerks innert zweier Tage aus dem Hut gezauberte Lasershow vermochte die Tausenden von Besuchern im Städtle zu begeistern. Die exakte Synchronisierung mit der Musik machte die Lasershow zu einem valablen Ersatz-Spektakel."

Dateien: LOBO_Pressemitteilung_-_LOBO_spielt_Feuerwehr_in_Liechtenstein_D.pdf