LOBO Laser im Jurassic Park


Ein neues Musterbeispiel deutsch-chinesischer Kooperation: LOBO nimmt ein Multimedia-Theater in einem Freizeitpark nahe Shanghai in Betrieb


Nach knapp 80 Minuten Fahrt von der Weltmetropole Shanghai aus zeichnen sich am Horizont bereits die Hälse dreier stilisierter Brontosaurier ab, die sich als Wahrzeichen des Changzhou China Dinosaurs Park über 70 Meter in den Himmel recken und in ihrer Mitte ein UFO-ähnliches Restaurant tragen.

 

Hier in der boomenden Toursimusregion Changzhou steht die chinesische Version des "Jurassic Parks". In dem erst im April 2001 eröffneten Wissenschafts- und Freizeitpark lösen sich weitläufige Hallen mit fossilen Funden aus dem ganzen Land mit verschiedenen Freizeitattraktionen ab. In anderen Teilen des Geländes begegnet man Dinosauriern in Originalgröße inmitten einer urzeitlich anmutenden Landschaft.

 

Zu Beginn diesen Jahres hat der süddeutsche Laserspezialist LOBO nach insgesamt eineinhalbjährigen Vorbereitungs- und Installationsarbeiten eine neuartige Attraktion ihrer Bestimmung übergeben.

 

Innerhalb eines futuristisch anmutenden Gebäudes, das an einen am Boden liegenden Fisch mit ausladenden Fühlern erinnert, installierte LOBO eine multimediale Erlebniswelt, in der mit neuester Multimediatechnologie auf familiengerechte Art und Weise der Wettstreit des Park-Maskottchens mit seinem teuflischen Widersacher inszeniert wird.

 

Mittels mehrerer Laserprojektoren sowie eines Hochleistungs-Videoprojektors werden auf einer 20m breiten High-Density Water Screen scheinbar frei im Raum schwebende Projektionen dargestellt. Eine größere Anzahl an Moving Lights, Wasserspielen, Pyroeffekten und live auftretende Akteure verstärken die räumliche Wirkung und schaffen eine große Variationsbandbreite an Effekten im Lauf der Show. Die Laserprojektoren sind so in den Raum integriert, dass sie auch zur Erzeugung räumlicher Strahleneffekte unter Einbindung im Raum montierter Umlenk- und Effektspiegel genutzt werden können. Zentraler Controller der Show ist ein Gerät der MODULA-5-Serie. Ein einziger Knopfdruck genügt und die gesamte Maschinerie setzt sich in Gang.

 

Die Inhalte der rund 20-minütigen Show sind eine für Europäer recht ungewohnte Mischung aus Phantasy und chinesischer Mythologie. Die Protagonisten sind halb Monster, halb Mensch. Mal erscheinen sie Hologrammen gleich auf der Water Screen und im nächsten Augenblick kämpfen sie direkt vor den Augen des Publikums leibhaftig auf der Bühne. Dazwischen immer wieder kurze Passagen mit eindrucksvollen räumlichen Laserarrangements sowie Licht- und Wasserspielen.

 

LOBO-Geschäftsführer Bopp: "Für außenstehende ist es praktisch unmöglich, die Ästhetik und das Stilempfinden des asiatischen Kulturkreises nachzuempfinden. Die Sprache und die völlig unterschiedliche Denkweise tun das Ihrige dazu. Um daraus eventuell resultierende Probleme bereits im Vorfeld zu vermeiden, wurden die Video- und Musikproduktion komplett nach China ausgelagert."

 

Die Laserelemente der Show sind parallel dazu in den LOBO-Studios in Aalen vorproduziert und letztlich mit allen anderen Medien arrangiert worden. Dank der universellen Ausrichtung der Studios war es möglich, bereits in dieser Phase des Projekts die Größenverhältnisse und die Wirkung vor Ort weitestgehend nachzubilden.

 

Innerhalb weniger Tage verlieh ein Designer vor Ort der Show den letzten Feinschliff und integrierte die verschiedenen Effektgeräte synchron in die Show. Danach konnte dieses neue Musterbeispiel deutsch-chinesischer Kooperation als zentrales Highlight des Parks in seinen regulären Dauerbetrieb gehen.

Dateien: LOBO_Pressemitteilung_-_LOBO_Laser_im_Jurassic_Park_D.pdf