Medienberichte

Schwäbische Post 03. Juli 2003

"Ein Slogan im Fokus der Kamera"

"Und jetzt die ganze Nummer in allem." Während Michael Kost sich mit seinen Teamkollegen bespricht, reibt er mit seinem linken Daumen den kleinen Finger. Für alle steht volle Konzentration auf dem Programm. Das SWR-Team dreht in eigener Sache. Bei der Firma Lobo electronic entsteht ein Dreiminüter im Rahmen des Ideenwettbewerbes "Gesucht! Unser Drittes".

VON DAGMAR OLTERSDORF

AALEN-DAUERWANG • "Die Laser sind sehr hell, drumherum ist es ziemlich dunkel, für die Kamera ist das ungünstig", meint Kameramann Ottmar Schnepp trocken. Zappenduster ist es in dem völlig schwarz ausgekleideten Studio bei Lobo. Doch irgendwie ist wohl auch dieses Problem technisch lösbar, denn nach 20 Minuten Fummelei und Einstellung steht die Kamera dreh bereit gegenüber der Bühne in Position. Auch Toningenieur Hermann Oberender hat die Tonangel nun fest im Griff, seine Ohren sind unter den Kopfhörern verschwunden. Es ist warm, und Redakteur Michael Kost streicht sich ein wenig Schweiß von der Stirn. Dann starrt er gebannt auf den kleinen Bildschirm am Boden. Der überträgt, was die Kamera mit ihrem Auge einfängt – zur Sicherheit. Denn nicht alles sieht auf dem Schirm so aus wie in der Realität.

Endlich gibt Lobo-Art-Director Alexander Hennig über ein kabelloses Mikro den beiden Technikern an den Mischpulten den Startschuss. "Ihr könnt anfangen." Und dann zeigen die Macher von Lobo, wie sie mit ihren Mitteln den SWR-Slogan "Unser Drittes" umgesetzt haben: mit einer Lasershow vom feinsten. In sattem rosarot baut sich im dunklen Nichts der Schriftzug des Slogans auf, es scheint, als schwebe er frei im Raum. Um ihn herum funkeln blitzende Sterne um die Wette, all das im Takt zur sendereigenen Erkennungsmelodie. "Ich habe schon viel Tolles gesehen, aber auch die Laser-Präsentation hat mich fasziniert", schwärmt Kost.

Anderen ging es wohl genauso, denn die Umsetzung von Lobo geht zusammen mit acht anderen Bewerbern ins Rennen um die SWR-Zuschauergunst. Der Sender hatte in den vergangenen Wochen Gemeinden, Vereine, Firmen und Einzelpersonen dazu aufgerufen, den Slogan fantasievoll nachzustellen. 180 Teilnehmer hatten daraufhin ihre Ideen vorgestellt, neun sind nun in die engere Auswahl gekommen. Vorgestellt werden sie ab dem 7. Juli zwischen 18.45 Uhr und 19.45 Uhr in der Landesschau. Für den 8. Juli ist die Präsentation des Lobo-Teams vorgesehen, eingebettet in ein dreiminütiges Making-Off.

Für das SWR-Team bleibt also noch viel Arbeit: die Laseranlage und die Animationsstudios müssen gedreht, ein Interview geführt werden. Nur Beleuchter Paul Pilz hat an diesem Tag nicht so viel zu tun wie sonst. Der bleibt folglich gelassen: "Auch mal gut, ich würde mit meinem Licht nur die gute Stimmung, die rüberkommt, versauen." Und das will keiner. Denn schließlich sollen ja die Zuschauer am 18. Juli per TED den Sieger des Wettbewerbes küren.

 

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