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Thyssen – Fest der Türme

Spektakuläre Eröffnung des 246 Meter hohen Thyssen Testturms durch Aalener Laserfirma.

LOBO inszenierte am 07. Oktober eine fulminante Lasershow zum Anlass des neu eröffneten Rottweiler Thyssen Testturms, dem ersten Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge weltweit und der höchsten Aussichtsplattform Deutschlands. 246 m schwindelerregende Höhe, nicht zu unterschätzende Winde, und wechselhaftes Wetter waren eine geradezu prickelnde Herausforderung für die Crew und Ingenieure von LOBO.

 

Die echte Aufgabenstellung bestand allerdings aus Extremen

Es galt, eine Laserdarbietung aus 246 m Höhe auf 1.300 m Distanz, also außergewöhnlich hoch und extrem weit entfernt, zielgenau auf drei eng abgegrenzte Zuschauerbereiche treffsicher auszurichten und zudem noch punktgenau die acht historischen Türme Rottweils anlässlich des bevorstehenden Turmfests per Laserstrahlen mit dem neuen Thyssen-Turm zu verbinden. Bühnennebel, wie sonst üblich, kam aufgrund der Dimensionen erst gar nicht in Frage. Die in den drei Zuschauerbereichen
abgespielte Showmusik sollte ohne Zeitverschiebung synchron zur Lasershow und dem begleitenden Feuerwerk sein.

 

In gerade mal 11 Tagen Vorbereitungsphase trumpfte LOBO mit außergewöhnlichen Lösungen auf

Zunächst wurden, aufgrund der extremen Höhenposition der Lasersysteme auf dem Dach des Testturms, im Dialog mit der Luftaufsichtsbehörde Wege erarbeitet, um eine Gefährdung des Luftverkehrs ausschließen zu können. Für die aussergewöhnliche Distanz von 1300 m bis zu den Zuschauerbereichen entschied sich LOBO für 6 ultra-helle, mit PCS bestückte Lasersyteme: 2 sparks® multicolor Systeme, 1 sparks® Laser monochrom, 2 Festkörperlaser monochrom und 1 infinity beam® Hochleistungslaser mit einer sagenhaften effektiven Laserhelligkeit (ELB200) von 44.683 Watt/m². Dank des ausgefeilten post-kollimierten Scanning Systems (PCS) wird die Gesamthelligkeit
der LOBO-Lasersysteme im Vergleich zu konventionellen OPSL-Lasersystemen auf bis zu 900% gesteigert – was in dieser Inszenierung, trotz der riesigen Entfernung,
dann letztendlich dem Publikum noch extrem feine, scharfe und helle Projektionen bescherte.

Dank des AMP-6, einer super präzisen Grafikscannereinheit aus der hauseigenen Entwicklerküche, war es überhaupt erst möglich, die erforderliche, konstante und höchste Treffgenauigkeit auf 1.300 m Entfernung zu realisieren: zum Beispiel bei 2.400 m Entfernung, der ungefähren Distanz vom Testturm zum Wasserturm, konnte der Laserstrahl auf den Zielpunkt in 40 mm-Inkrementen punktgenau und dauerhaft ausgerichtet werden. Drei Laser- und Multimediaworkstations vom Typ LACON-5® wurden auserkoren, nicht nur für die Steuerung der Laser, sondern auch für die Synchronverlinkung von Audio, Feuerwerk und Laser. Hierzu wurden diese mit LOBO GPS Timecode-Modulen bestückt. Zwei der LACON-5® wurden für Laser eingeplant, als Master und Backup, und das dritte LACON-5® in den Räumen des neuen "radio neckarburg" für das Abspielen des Audioprogramms nach GPS-Timecode unter Berücksichtigung eines 2,49-sekündigen Signal-Zeitversatzes zwischen Einspeisen in die Radiostation und dem Empfang beim Hörer. Durch diese Übertragung des Soundtracks via Radiostation war gewährleistet, dass nicht nur die drei Zuschauerbereiche, sondern auch jeder beliebige Radiohörer die Musik zeitgleich und synchron zur Multimedia-Show genießen konnte.

Bis auf den infinity beam wurde sämtliche Hardware aufgrund der rauhen Einsatzbedingungen in einen vollklimatisierten 10-Fuss Laser Truck® Container auf engstem Raum installiert.

Samstag war der Tag der Tage. Ein reges Treiben herrschte in der festlichen Atmosphäre der Rottweiler Altstadt. Ein Riesenrad gab von dort einen herrschaftlichen Ausblick, auch Richtung Testturm. Eine in der Fußgängerzone 246 m lange Tafel, exakt der Turmhöhe entsprechend, war gedeckt für Gäste, die sich auf Reservierung dort kulinarische Spezialitäten einverleibten. Die Stadt war voller Menschen. Auf dem Turmgelände liefen die Festlichkeiten auf vollen Touren. Zur Eröffnung der Aussichtsplattform kamen 150 eingeladene Gäste, darunter auch Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg und der Unionsfraktionschef im Bundestag, Volker Kauder.

Kretschmann: "Der Testturm von ThyssenKrupp ist ein Leuchtturm für Innovation und Bürgerbeteiligung." "Der Turm ist jetzt schon vieles: Er ist ein Zukunftslabor für eine neue Ära des Aufzugs und ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft und Ingenieurskunst", stellte ThyssenKrupp-Konzernchef Heinrich Hiesinger fest. Gegen 20 Uhr versammelten sich die Menschenscharen an den drei designierten Zuschauerorten unten in Rottweils Altstadt und fieberten dem Spektakel entgegen. Der Zehn-Sekunden-Countdown, ausgerufen vom neuen "radio neckarburg" und lauthals begleitet von der gewaltigen Anzahl der Zuschauer, hallte episch über das Neckartal hinweg Richtung Testturm. Feuerwerksexplosionen umgarnten den Turm, den Himmel farbig erleuchtend. Laserstrahlen vom Turm eroberten den nächtlichen Himmel und
legten sich majestätisch wie eine schützende Hand in Form von tanzenden Licht- und Digiefächern in verschiedenen Farben über und auf die Zuschauer. 12 Minuten unvergessliche Magie für jeden, der da war, untermalt mit symphonischer Dramaturgie – Gänsehaut pur!

Zum Ausklang richteten sich LOBOs Laser mehr als eineinhalb Stunden lang vom Dach des Testturms gleichzeitig auf alle acht historischen Türme von Bedeutung, den Himmel magisch erleuchtend.

 

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