Medienberichte

Interview mit Dipl.-Physiker Prof. Thomas W. Kraupe

Der Leiter des wiedereröffneten Planetariums in Hamburg stellt sich den Fragen zum Thema Lasereinsatz in einem der modernsten Planetarien.

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Warum haben Sie sich für den Kauf des LOBO TriDome-Systems entschieden?

"Als Consultant für die Leisure Industry – insbesondere Planetarien und Science Centers – habe ich in den vergangenen 15 Jahren eine Vielzahl von Projektions- und Simulationssystemen für Immersive Theater evaluiert. Lösungen, bei denen die Planetariumskuppel unter Verwendung nur eines Scanners und einer Weitwinkeloptik sowohl Beam- als auch Animationseffekte projizieren, erweisen sich nach meiner Einschätzung für die Bild- und Positionierqualität, wie sie unsere Besucher und Kunden erwarten, als nicht ausreichend. Ein Vergleich verschiedener Anbieter, an die der Wunsch nach hochpräziser Ganzkuppel-Laserprojektion herangetragen wurde, ergab, dass das LACON-5 System über genau die für den Einsatz auf großen Projektionsflächen erforderliche Präzision und Schnelligkeit verfügt."

 

Wie beurteilen Sie die Softwareumgebung zur Erstellung von Lasershows?

"Die Benutzeroberfläche ist sehr komfortabel und das Betriebssystem mit seinem Unix-Kernel sehr stabil – es bietet die notwendige offene Plattform für Import/Export und für Kooperation mit anderen Planetarien in Europa und in Übersee."

 

Welche besonderen Qualitäten zeichnet das System nach Ihrer Ansicht aus?

"Gegenüber allen anderen Anbietern bietet das System den Vorteil einer aussergewöhnlich hohen Fertigungstiefe, da praktisch alle Systemkomponenten von LOBO selbst entwickelt werden. Schon aus meiner Erfahrung mit dem Vorläufersystem LACON-3 im Planetarium in München darf daher erwartet werden, dass diese Neuentwicklung eine ebenso große Langlebigkeit und nachhaltigen Support und Updates bietet. Über alle technischen Vorteile hinaus war für uns als Theaterbetrieb ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Besucher ein wesentliches Entscheidungskriterium. Das neuartige Sicherheitssystem, das LOBO in die DDL-Datenübertragung integriert hat, mit seiner aktiven und extrem schnellen und effektiven Unterbrechung des Lasers im Gefahrenfall, bietet uns Gewähr, bereits jetzt Sicherheitsstandards der Zukunft implementiert zu haben."

 

Welche neuen Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen sich mit TriDome in der Praxis?

"Die völlige Freiheit, Laserelemente und -effekte an der gesamten Sternenkuppel positionieren zu können, wird bisher ungeahnte immersive Multimediaeffekte erlauben. Wir sind sicher, dass wir durch diese Möglichkeiten unsere Attraktivität für Corporate Events entscheidend erhöhen werden und gleichzeitig auch die Qualität der Sternenvorführungen deutlich verbessern können: Koordinatensysteme werden durch das TriDome-System präzise, also passgenau zu den Himmelsobjekten, in Form von Gradnetzen auf die gesamte Kuppel abgebildet – ein ideales Medium für das Training von Astronavigation und für eine leicht zugängliche und didaktisch einwandfreie
Erklärung der wesentlichen Bewegungen der Erde im All.

Schon immer erträumte Szenen werden nun realisierbar – der Blick vom Erdmittelpunkt durch eine "gläserne Erde", die Umrisse der Kontinente und die Städte zugeordnet zu den jeweiligen Zenitsternen, passgenau projiziert zu den Sternen des Zeiss-Planetariumsprojektors,
den Videoprojektionen und anderer Allsky-Projektionen. Jeder kann sich ausmalen, welche zauberhaften Szenen möglich werden, wenn die Lasergraphiken präzise den Sternanordnungen folgend, die Hilfslinien und Geschichten vieler verschiedener Sternbilder animieren – für Kinder, für Theateraufführungen und für wissenschaftliche
Simulationen gleichermaßen – ohne dabei unscharf oder diffus zu wirken.

Besonders interessant erscheint auch das neue Stilmittel der Scanline-Videos, da lassen sich gerade bei Corporate Events Logos in brillanten Farben und mit allen Arten von 3D-Effekten über den Himmel – von Horizont zu Horizont – bewegen. Auch für inszenierte Raumflüge im Planetarium werden sie als eindrucksvolle Elemente zu einer vielseitigen Multimedia-Inszenierung beitragen und dennoch schnell und überaus preiswert in der Produktion sein."

 

Rolf Zuckowski äußerte sich zur Produktion der Planetariumsshow "Der kleine Tag" im Planetarium Hamburg wie folgt:

"'Der kleine Tag' gewinnt in der Multimedia-Inszenierung des Planetariums Hamburg auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Unter dem Sternenhimmel ist man der Grundidee so nah, wie in keinem anderen Theater. Durch die Qualität der Video- und Soundanlage werden alle Stimmungen vermittelt, die wir Produzenten uns im Studio erträumt haben. Besonders durch die sehr gezielt eingesetzten Lasereffekte wird 'Der kleine Tag' auch für größere Kinder und Erwachsene attraktiv, da es auf diese Weise in das
Lebensgefühl unserer Zeit eingebettet wird. Durch die faszinierenden Lasereffekte wird das Publikum jeder Altersgruppe mitgerissen und zum aktiv mitwirkenden Teil der Show."

 

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