Medienberichte
mondo technology in entertainment March/April 2000
"Millennium-Events" / "LOBO: Multimediatempel"

Buchstäblich die ganze Welt – vertreten durch 65 Fernsehstationen – war dabei, als LOBO anläßlich von Deutschlands offizieller Silvesterparty vor dem berühmten Brandenburger Tor in Berlin eine gigantische Laserprojektion auf einer 220 m² großen Water Screen inszenierte. "Chronology" hieß das Spektakel, das die Zuschauer auf dem Pariser Platz auf eine rasante Zeitreise durch 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte entführt. Auf das dreidimensionale Strahlenspektakel zur eigens komponierten Berlin-Hymne folgte der Countdown in das Jahr 2000.
Ortswechsel: Deutsches Eck, Koblenz. Ein gigantisches Strahlenbündel schwebte zwischen den berühmtesten Bauwerken der Stadt. Kurz vor Mitternacht blickten die sich am Rheinufer drängenden Menschenmassen wie gebannt zu dem auf der anderen Rheinseite liegenden Felsen unterhalb der Burg Ehrenbreitstein. Diese natürliche Kulisse nutzten die Aalener Laserspezialisten als gigantische Projektionsfläche für ihren Countdown.
Keine 150 km weiter in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, wurde per Laser die Zahl '2000' auf die weltbekannte Porta Nigra projiziert.
Alle Veranstaltungen bauen auf ein- und demselben Showkonzept auf und wurden synchronisiert zur genau gleichen Zeit gezeigt. LOBOs Creative Director, zuständig für das "Chronology"-Projekt: "Es ist schon ein ungeheuer faszinierendes Gefühl, genau zu wissen, dass an verschiedenen Orten eine untereinander synchronisierte Lasershow abläuft und praktisch die ganze Welt zuschauen kann."
Auch außerhalb des "Chronology"-Projekts sorgte schon Monate vor dem Jahreswechsel LOBOs Millennium-Projektion auf dem Tafelberg in Kapstadt für Diskussionsstoff. Ebenfalls unter LOBO-Regie: Ein Rave in Hong-Kong und ein Open-Air in Österreich
LOBO: Multimediatempel
LOBOs einmaliges Produktions-, Service- und Logistikzentrum in Aalen setzt nicht nur architektonisch, sondern auch technisch Maßstäbe für die ganze Showlaserbranche.
LOBO wird nach Aussage verschiedener unabhängiger Marktanalysten als Weltmarktführer der Showlaserbranche bezeichnet. Nun hat das Unternehmen futuristisch anmutende Räumlichkeiten bezogen, die auch in punkto Funktionalität und Größe einmalig sind.
Schon von weitem fällt der Bau in exponierter Lage auf: Die Mitte des Gebäudes wird von einem 15 m hohen Turm dominiert, der die fächerförmig angeordneten Gebäudeflügel untereinander verbindet. Blau verspiegelte Glasfacetten, dominante Stahlelemente und sich scheinbar durchdringende Aluminiumfronten verleihen dem Gebäude ein futuristisches und dennoch zeitloses Erscheinungsbild. Die zweigeschössige Eingangshalle mit einer Gallerie und Stegen zu den Räumen der Verwaltung versprüht durch eine ausgefeilte Lichtführung Esprit und ein großzügiges Ambiente. Das im zweiten Stock des Turmes untergebrachte Casino erlaubt Einblicke in alle umliegenden Gebäudeteile.
Das avantgardistische Design sieht jedoch nicht nur gut aus, sondern sorgt auch für einen optimalen Materialfluß und einen reibungslosen Fertigungsablauf. Bei der Planung der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsanlage und bei der Planung der Elektroinstallation kamen modernste Methoden nach ökologischen Gesichtspunkten zum Einsatz. Im Endausbau beträgt die bebaute Fläche ohne Verkehrsfläche 3.000 m², die Nutzfläche ca. 4.000 m². Der Umbaute Raum im Endausbau beträgt stolze 25.000 m².
Geschäftsführer Bopp: "Laser wirkt am besten in großen Räumen. Um für unseren internationalen Kundenstamm selbst größte Spektakel realisieren zu können, betreiben wir neben zwei kleineren Produktionsstudios auch ein 500 m² großes Multimediastudio, mit einer großzügigen Tribüne, die für rund 250 Zuschauer ausgelegt ist."
Das Studio hat es tatsächlich in sich: Von den acht Laserprojektoren, ist die Hälfte beweglich gelagert und verschwindet bei Bedarf in der Decke. Rund 350 Spiegel sorgen für eine optimale Nutzung des Raums. In der Raummitte befindet sich ein 60 m² großes Wasserbecken, das den Einsatz der von LOBO entwickelten Water Screens erlaubt. Dabei kommen sowohl vier nach dem Wasserfallprinzip arbeitende Indoor-Water Screens, wie auch eine aus Fontänensegmenten bestehende Outdoor-Water Screen zum Einsatz. Doch auch an konventionellen Projektionsflächen mangelt es nicht: 26 Leinwände, teils rollend, teils gerafft, teils auf Schienen geführt oder von oben und von der Seite in den Raum klappend decken das gesamte Spektrum der auf dem Markt verfügbaren Projektionsmedien ab.
Für multimediale Highlights sorgen sorgen 5 leistungsstarke Lichtscanner, 20 Diaprojektoren, rund 120 Scheinwerfer, zwei Glasfaser-Sternenhimmel, Ligt Pads und vier von Festplattenzuspielern gespeiste Videoprojektoren von Hughes-JVC bzw. Barco. Damit die mit 10 kW sicherlich nicht unterdimensionierte Soundanlage auch in Mark und Bein geht, stehen die Zuschauer auf einem Vibrationsboden. Die Steuerung der gesamten Anlage übernehmen die von LOBO entwickelten Laser- und Multimediaworkstations der LACON-Serie. Ein ausgefeiltes System erlaubt die Präsentation aller von LOBO entwickelten Steuerungen und Projektoren unter realistischen Bedingungen. Der Clou: Im Studio selbst befindet sich kein einziger Laser. Das Laserlicht wird nämlich aus den direkt angrenzenden Laserlaboratorien, größtenteils per Glasfaser in das Studio geleitet. In diesen Laboren nehmen viele dieser innovativen Produkte Ihren Ausgang, die das Unternehmen an die Weltspitze gebracht haben
In direkter Nähe zu den Laboren sind Fertigung, Verpackung, Versand und Lager untergebracht. Die vier Lager sind so um die Fertigung angeordnet daß alle zur Fertigung der elektronischen Baugruppen notwendigen Teile direkt angedient werden können. Es besteht somit kein Zweifel, daß aus diesen Hallen neue Impulse für eine ganze Branche ausgehen werden.


