Medienberichte

Südwest Presse 05. November 2013

"Lichtspektakel für ein Milliarden Publikum"

Aalener Unternehmen Lobo gehört zu den Großen der internationalen Lasershow-Branche

Shows für Thronjubiläen oder die Asienspiele entwickeln die Laserspezialisten von Lobo Electronic aus Aalen. Derzeit findet auf der Ostalb die größte Lasershow-Konferenz der Welt statt.

STEFAN LOEFFLER

Aalen. Las Vegas, Hong Kong, Moskau. Wenn sich die Mitglieder des internationalen Weltverbandes ILDA (International Laser Display Association) bisher zu ihren jährlichen Konferenzen trafen, funkelten die bunten Strahlen über die Himmel bedeutender Metropolen. Noch bis morgen tagen die internationalen Laser-Experten nun auf der Ostalb.

Dass wir dieses Jahr die Gastgeber dieses wohl größten Lasershow Meetings der Welt sind, ist im Grunde eine logische Konsequenz. "Schließlich ist die Lobo Electronic GmbH einer der führenden Hersteller und Dienstleister der Lasershowindustrie", stellt Lothar Bopp mit Stolz fest. Vor mehr als 30 Jahren gründete er sein Unternehmen noch während des Studiums der Feinwerktechnik an der Hochschule Aalen, anfänglich um Diskotheken im Land mit Laseranlagen auszustatten. Doch die Firma, die heute 30 Mitarbeiter beschäftigt, wuchs schnell, bald kamen die ersten Aufträge aus dem Ausland: "Aus diesem Grund sind wir in Aalen hängengeblieben, es war sehr schwierig mit einem wachsenden Unternehmen umzuziehen." Außerdem bietet Aalen einen großen Vorteil: "Viele unserer Mitarbeiter sind wie ich Absolventen der Hochschule Aalen." Heute begeistert Bopp mit seinem Team in 75 Ländern mit Lasershows, darunter unter anderem in Freizeitparks, Kinos, oder auch bei den Theaterproduktion auf Kreuzfahrtschiffen. Für Großproduktionen wie zum. 40 jährigen Thronjubiläum des Sultanats von Oman stockt der Mittelständler das Projektteam mit externen Spezialisten auf bis zu 60 Kräfte auf. Die Lasershow der "Asian Games" 2006 in Katar war ein Höhepunkt der Firma: "Bei einem Lichtspektakel mit 3,4 Mrd. TV-Zuschauern kann man sich keinen Fauxpas leisten"

70 Prozent des Jahresumsatzes, der knapp unter 10 Mio. € liegt, erzielt die Firma mit dem Verkauf und der Installation von Laseranlagen. 30 Prozent erwirtschaftet sie mit Events. Zu einer guten Lasershow gehören visuelle Vermischungen mit Video-Sequenzen. Dreidimensionale Projektionen auf Wasserwände sowie der Einsatz von Duft-Generatoren und Vibrationsböden.

Oftmals wurde die Pionierarbeit hierfür in der Robert-Bosch-Straße in Aalen geleistet, weshalb sich Bopp durchaus als Trendsetter der Branche sieht: "Was wir in unseren Studios entwickeln, wird später oftmals zum Standard."

Für Bopp geht es nicht nur darum höher, schneller und weiter als die Wettbewerber zu sein. Die Lobo Electronic GmbH setzt auf nachthaltige Lösungen: Früher benötigten die bis zu einer Tonne schweren Anlagen eine Leistung von 80 000 Watt und 40 Liter Kühlwasser in der Minute. Heute kommen die 300 Kilo schweren und luftgekühlten Geräte mit 800 Watt aus. Die Laser-Technologie ist somit umweltfreundlich geworden."

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