Medienberichte

Wirtschaft Regional Oktober 2013

"Dank LOBO wird Aalen zum Zentrum der Laser Show Welt"

Das aktuelle Interview mit Lothar Bopp und dem Creative Director der Firma LOBO

Auf Einladung der Aalener Vorzeigefirma LOBO electronic GmbH wird Aalen Anfang November für fast eine Woche zum Zentrum der Lasershow-Welt. Man kennt in der Region das futuristische Gebäude an der B29 am Ortsausgang von Aalen in Richtung Stuttgart. Aber nur wenige wissen wirklich, was sich in den Hallen des weltberühmten Lasershow- und Multimedia-Unternehmens LOBO tatsächlich abspielt.

Zwischen dem 2. und dem 7. November 2013 hat LOBO eine ganze Branche nach Aalen eingeladen. In einer Reihe mit Metropolen wie Moskau, Hongkong und Las Vegas findet hier nicht nur die Jahreskonferenz der "International Laser Display Association", kurz ILDA, statt, sondern auch ein Treffen der weltweit größten Online Community an Lasershow-Enthusiasten.

Für beide Veranstaltungen gibt es Anmelderekorde zu vermelden, das Aalener Ramada-Hotel platzt aus allen Nähten und die Besucher müssen längst auf andere Hotels ausweichen. Winfried HofeIe blickte im Gespräch mit LOBO-Gründer und Geschäftsführer Lothar Bopp und Creative Director Alexander Hennig hinter die Kulissen, um zu ergründen, was die Besucher dieser Veranstaltungen an LOBO derart fasziniert, dass sie von allen Kontinenten nach Aalen reisen.

Herr Hennig, Sie sind im Vorstand der ILDA und gleichzeitig Creative Director der Firma LOBO. Können Sie uns erklären, warum es die Größen Ihrer Branche ausgerechnet nach Aalen zieht?

Creative Director: LOBO ist seit 1994 Mitglied der ILDA und führt seit nunmehr vielen Jahren souverän die Rangliste aller jemals vergebenen Auszeichnungen der ILDA für herausragende künstlerische Leistungen an. Diese ILDA-Awards gelten als die "Oscars" der Branche. Jede einzelne Auszeichnung steht für herausragende Leistungen auf internationalem Parkett. LOBO hat mit 139 dieser Auszeichnungen über die Jahre eine für die meisten Mitglieder schier unfassbare Anzahl an Awards erhalten. Nur zum Vergleich: Das nächste europäische Unternehmen auf der Rangliste kommt gerade einmal auf 28 Auszeichnungen.

Kann man sagen, dass LOBO eine herausragende Sonderstellung auf dem Lasertechnik-Weltmarkt einnimmt?

Creative Director: LOBO steht welt-weit für Shows von Weltruf und für Produkte auf höchstem technischen Niveau. Somit ist es nicht verwunderlich, dass viele Besucher die Konferenz in Aalen auch zum Anlass nehmen, hinter die Kulissen von LOBO blicken zu können.

Was ist an der Veranstaltung in Aalen besonders?

Creative Director: Es ist uns als Gastgeber ein besonderes Bedürfnis, die Profis der ILDA mit den Lasershow-Enthusiasten der LaserFreaks zusammenzubringen. Das hat bislang noch niemand versucht. Offensichtlich ein Konzept, mit dem wir den Nerv der Zeit getroffen haben und eine breite Unterstützung von beiden Seiten erfahren.

Herr Bopp, Herr Hennig hat gerade die Idee angesprochen, Laien und Profis bei LOBO unter einem Dach zusammenzuführen. Was ist die Grundidee dieser Überlegung und womit erklärt sich der Erfolg dieser Idee?

Bopp: Wie in vielen Branchen, ist auch der Lasershow-Bereich durch die Globalisierung und billige Importe aus Fernost in Bewegung geraten. Wir sehen in zunehmendem Maße Laser hoher Leistungsklassen in den Händen von Leuten, die eigentlich überhaupt nicht wissen, wie man mit so einem Gerät verantwortungsbewusst umzugehen hat. Eine der wenigen Anlaufstellen für solche Lasershow-Neulinge sind eben genau jene Laserfreaks.

Wie steht es bei diesen um die Sicherheit?

Bopp: Es hat uns begeistert, welches Sicherheitsbewusstsein und durchaus auch profundes Wissen sich in dieser Online-Community manifestiert hat. Dennoch sind speziell in Sicherheitsfragen auch viele Halbwahrheiten in den Reihen von Hobbyisten unterwegs. Das Thema Lasersicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Lasern ist jedoch die zentrale Zukunftsfrage sowohl für Profis, die davon leben, wie auch für Freaks, die dieses Hobby meist sehr verantwortungsvoll betreiben. Man denke nur einmal an die öffentliche Diskussion über Flugzeugpiloten, die von Laserpointern geblendet und damit gefährdet werden.

Was können, was wollen Sie dagegen tun?

Bopp: Unser Ziel ist ein erster Schritt in Richtung einer stärkeren Vernetzung von Profis und Laien zur Etablierung einer Sicherheitskultur auf der Basis verlässlicher Informationen. Nur so können wir effektiv Unfällen aus Unwissenheit vorbeugen. Denn verantwortungsvoll eingesetzt sind Lasershows vollkommen sicher und in ihrer Faszination unübertroffen. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.

Herr Hennig, was genau ist eigentlich die ILDA und was konkret wird in diesen Tagen in Aalen stattfinden?

Creative Director: Die ILDA ist eine internationale Handelsorganisation nach amerikanischem Recht. 160 der größten Lasershow-Unternehmen aus 50 Ländern haben sich in diesem Welt-Dachverband zusammengeschlossen. Sämtliche Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung eines umfassenden Ehrencodex. Über die Einhaltung dieser Verhaltensregeln wacht ein Schiedsgericht, das jedermann auch außerhalb der ILDA im Falle von Verstößen anrufen kann und das auch Sanktionen aussprechen kann.

Was macht ILDA noch?

Creative Director: ILDA bemüht sich weiterhin um die gezielte Förderung von Exzellenz: Unternehmen, die in einem aufwendigen Akkreditierungs-Verfahren anhand harter Fakten eine herausragende Kompetenz nachweisen können, erhalten einen besonderen Mitglieds-Status. LOBO z.B. ist eines von weltweit nur vier Unternehmen, die diesen Status innehaben.

Was wird sich bei der Konferenz in Aalen im Detail abspielen?

Creative Director: Im Rahmen der Konferenz entwickelt die ILDA zum Beispiel gemeinsame technische Standards, versucht mit Seminaren, einem Showabend und natürlich auch den ILDA-Awards die Qualität von Lasershows zu fördern und bereitet die Grundlage für Gespräche mit Regierungsorganisationen in Fragen der Lasersicherheit. Eine besonders wichtige Funktion einer solder offene Gedankenaustausch unter sich eigentlich konkurrierenden Unternehmen. Hier werden Brücken geschlagen und Differenzen überwunden.

Welche Veranstaltungen wird es geben?

Creative Director: Zunächst unabhängig von der ILDA findet schon am Samstag zuvor die Veranstaltung der LaserFreaks in der Hochschule Aalen statt. Hier sieht man die neuesten technischen Entwicklungen, und im Rahmen eines Showabends werden die besten Shows von den Besuchern gewählt und mit den begehrten LaserFreak-Awards ausgezeichnet. Tags darauf treffen bei LOBO die LaserFreaks auf Vertreter und Mitglieder der ILDA. Am Montag findet dann eine Lasershow-Messe im Ramada-Hotel in Aalen statt und der Willkommensempfang mit dem offiziellen Start der ILDA-Konferenz bei LOBO.

Herr Bopp, bekommen die Aalener überhaupt etwas von dieser Veranstaltung mit?

Bopp: Ich möchte jetzt noch nicht zu viel verraten, aber jedermann in und um Aalen wird mitbekommen, dass hier während dieser Tage das Herz der Lasershow-Welt schlägt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, am Samstag, 2. November, in der Aula der Hochschule Aalen gegen einen Unkostenbeitrag von zehn Euro am Showabend der LaserFreaks teilzunehmen. Hier zeigen die Freaks, was sie können und wählen die besten Shows aus. Beginn ist um 19 Uhr. Als Dankeschön für die freundliche Unterstützung erhalten Studenten der Hochschule einen Nachlass von 50 Prozent.

 

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