Medienberichte
Games & Parks Industry Juni 1996
"Eine magische Show"

Bei der Messe SIB 1996 in Rimini hob sich der Stand des deutschen Laserspezialisten Lobo electronic GmbH nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Größe, sondern auch durch seine besondere Atmosphäre vom Rest ab. Besucher, die den schalldichten, 1.000 m² großen Raum betraten, fühlten sich wie auf einem anderen Planeten. Die Klänge von plätscherndem Wasser, Singvögel und besonders die Lasershow „The Secret of Bermuda“ nahmen die Menschen mit auf eine beeindruckende Reise zu den Korallenriffen von Bermuda. Die Präsentation endete mit einer gigantischen Beamshow, synchronisiert zu heißen Latino-Beats.
Mit dieser Multimediashow ging Lobo völlig neue Wege. Erstmals wurde vollständig auf herkömmliche Projektionsmedien verzichtet und es kam stattdessen die neueste Generation der bewährten Water Screens zum Einsatz (die TL-Serie aus Lobos Produktportfolio).
Unterwasserszenen, die frei im Raum zu schweben schienen, wurden sowohl mit Laser- als auch mit Diaprojektoren auf feine Wassertropfen projiziert.
Fünf Water Screens waren teils hintereinander angeordnet und an einem dreieckigen, 25m langen Traversensystem befestigt, wodurch eine Projektionsfläche von fast 150 m² entstand.
Um die Plastizität noch weiter zu erhöhen, wurden zudem panoramaartige Diabilder in Soft-Edge-Technik auf die Rückseite der Traverse und an die Decke projiziert.
Die Verwendung mehrerer Laserprojektoren und die schnelle Veränderung der verschiedenen Leinwandebenen machten die Illusion eines dreidimensionalen, mehrfarbigen Aquariums perfekt.
Die Show wurde durch in einem Laser Truck installierte Echtzeit-Computer gesteuert. Diese waren nicht nur für die Steuerung der 8 Laserprojektionskanäle und der 14 Diaprojektoren verantwortlich, sondern auch für die Kontrolle der Synchronisierung von Beleuchtung, Light Pads, Pyrotechnik und aller Water Screens.
Lobos Geschäftsführer Lothar Bopp sagte dazu: „Diese Art von 3D-Projektionen hat sich als sehr praktisch erwiesen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen stereoskopischen Verfahren müssen Showbesucher weder an einem „optimalen Blickpunkt“ stehen, noch müssen sie farbige oder polarisierte Brillen tragen.“

